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Guerrilla Gardening

GG Mohn

Im Frühling beginnt wieder die Zeit der Guerilla Gardeners. GG kämpfen für das Grün im öffentlichen Raum und begrünen heimlich brachliegende Flächen. Sie streuen Samen aus, werfen mit Samenbomben (mit Samen befüllte und getrocknete Erd-Tonkügelchen) und begrünen schattig und feucht gelegenen Beton, indem sie ihn mit einer Mischung aus Buttermilch und Moos bestreichen. Manche GG rücken nachts mit Harken und Pflanzen bewaffnet aus, um Verkehrsinseln zu bepflanzen.
Die beste Garantie dafür, dass die Samenkörner auch aufgehen, hat man, wenn man so
vorgeht wie bei der Gartenarbeit: mit einem Stöckchen eine Rille ziehen, Samen einstreuen, die Erde aufstreuen, ev. andrücken. Nach dem nächsten Regen werden die Samen keimen.

Wer sich nicht traut, als GG unterwegs zu sein, kann auch bei seiner Stadt nachfragen und eine Baumscheibenpflege vor seiner Haustür übernehmen. (Baumscheibe ist der kleine Erdbereich rund um die Stadtbäume)

http://berlin.nabu.de/themen/baumschutz/06663.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Gardening
http://www.guerillagaertner.com/images/download/moosgraffiti.pdf

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. März 2012 um 21:32 Uhr

 

Die heutige Weltwirtschaft beruht auf vergangenen Machtstrukturen, die Klassenstrukturen und die ungleiche Verteilung des Wohlstandes innerhalb der Volkswirtschaften verewigen,
und sie beruht auf der Ausbeutung der Länder der Dritten Welt durch die reichen Industrienationen.
Diese gesellschaftlichen Realitäten werden von der Wirtschaftswissenschaft weitgehend ignoriert, da sie moralische Fragen gern vermeidet und die gegenwärtige Verteilung des Wohlstandes als gegeben und unveränderlich ansieht

Fritjof Capra, Wendezeit


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